Kalorienbedarf berechnen: Warum die Zahl fast nie stimmt
Zwei Rechner, dieselbe Frau, derselbe Tag – und über 700 kcal Unterschied. Mona erklärt, wie dein Kalorienbedarf eigentlich berechnet wird und warum du dich auf diese Zahl weniger verlassen kannst, als du denkst.
Kennst du das?
Du hast deinen Kalorienbedarf ausgerechnet, vielleicht sogar mit mehreren Rechnern. Deine Uhr zeigt dir am Abend, wie viel du „verbrannt“ hast. Und trotzdem fühlt sich die Zahl nie ganz richtig an: An manchen Tagen hast du viel mehr Hunger, an anderen kaum.
Das liegt nicht an dir. Es liegt daran, dass diese Zahl immer nur eine Schätzung ist.
Das nimmst du aus dieser Folge mit
4 Erkenntnisse in 2 Minuten
- 1
Über 700 kcal Unterschied: So weit können verschiedene Berechnungen für dieselbe Frau am selben Tag auseinanderliegen.
- 2
Deine Uhr misst nicht, sie schätzt: Der angezeigte Kalorienverbrauch ist eine Hochrechnung, keine Messung.
- 3
Dein Bedarf ist jeden Tag anders: Zyklus, Schlaf und Stress verändern, wie viel Energie dein Körper braucht.
- 4
Eine Frage vor dem Tracken: Mona verrät, welche Frage du dir stellen solltest, bevor du die nächste Tracking-App öffnest.
Aus der Folge
Warum eine Zahl dir nicht sagen kann, was dein Körper braucht
Kalorienrechner arbeiten mit Formeln. Sie nehmen Gewicht, Größe, Alter und eine grobe Einschätzung deiner Aktivität und rechnen daraus einen Durchschnittswert. Je nachdem, welche Formel und welcher Aktivitätsfaktor genutzt wird, kommt ein anderes Ergebnis heraus.
Fitnessuhren gehen ähnlich vor: Sie leiten deinen Verbrauch aus Bewegung und Puls ab. Was dabei nicht in die Rechnung eingeht, ist alles, was bei Frauen von Tag zu Tag schwankt: die Zyklusphase, eine schlechte Nacht, ein stressiger Arbeitstag.
Mona kennt das Tracken aus eigener Erfahrung – sie hat selbst jahrelang Kalorien gezählt. In der Folge erzählt sie, was sich verändert hat, als sie aufgehört hat, sich nur auf die Zahl zu verlassen.
„[Ein starker Satz von Mona aus der Folge]“
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